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Ernährung umstellen, einfach gemacht!

Ernährung | 0 Kommentare

Geschrieben von Ella

12. April 2021

Zuhause schmeckts am besten. Das ist kein Zufall. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir Vorlieben. Das gilt ganz besonders bei unserer Ernährung.

Das kennen wir sicher alle aus unserer eigenen Kindheit. Und genau da, wird der Grundstein für eine gesunde Ernährung gelegt.

Das heißt jetzt natürlich nicht, dass sich Gewohnheiten nicht auch noch ändern können.

Doch wenn im Laufe der Zeit nicht nur Übergewicht, sondern auch begleitende Erkrankungen hinzu kommen, wird es Zeit umzudenken.

Vor allem, wenn du Kinder hast, machst du dir sicher noch mehr Gedanken dazu, wie eine gute und gesunde Ernährung aussehen kann.

Damit bereits jetzt das Risiko an so genannte Zivilisationskrankheiten wie Arthrose, Fettleber oder Diabetes zu erkranken, minimiert wird. Denn eines ist Sicher: Die Hauptursache dafür, ist eine über viele Jahre hinweg, falsche Ernährung.

Ist es soweit, dass eine Erkrankung bereits diagnostiziert wurde. Dann muss man seine Ernährung umstellen, oder es wird irgendwann noch schwieriger.

Viele Menschen sind, an diesem Punkt angekommen, überfordert. Dabei muss das gar nicht sein. Denn die Ernährung umzustellen, ist gar nicht so schwierig. Der erste und wichtigste Schritt ist, auf Fertigprodukte komplett zu verzichten.

Auf gesunde Ernährung umstellen

In erster Linie bedeutet eine Umstellung auf gesunde Ernährung, dass man den Kochlöffel wieder selbst schwenken muss. Frische Zutaten und frisch zubereitete Mahlzeiten, ist die Basis einer gesunden Ernährung. Erst in zweiter Linie, ist die Wahl der Zutaten entscheidend.

Gemüse und Obst, steht dabei immer ganz oben auf dem Speiseplan. Du musst nicht ganz auf Fleisch verzichten. Jedoch sollte der Anteil auf ca. 4%, der gesamten Nahrungsmittel, welche wir zu uns nehmen, reduziert werden. Der körperliche Bedarf an Fleisch ist sehr gering, im Vergleich zu Obst und Gemüse.

Eine Ernährungsumstellung, vor allem in der Familie, muss nicht von jetzt auf gleich vollzogen werden. Es ist deutlich einfacher, sich langsam umzugewöhnen. Schließlich hat man sich aktuelle Ernährung auch über Jahre angewöhnt. Schritt 1, ist wieder selbst mit frischen Zutaten zu kochen. Im Schritt 2 beginnen wir mit der Auswahl der Lebensmittel. Immer einen Schritt nach dem anderen.

Auf welche Nahrungsmittel soll ich umstellen?

Die Wahl der Lebensmittel, die wir in der Küche verwenden, hängt nicht nur vom Geschmack ab. Insbesondere dann, wenn wir an einer der Zivilisationserkrankungen leiden. Dann haben wir hier nicht mehr so ganz die freie Wahl. Wir sollten uns auf die Lebensmittel konzentrieren, welche den Körper beim Bekämpfen der Erkrankung unterstützen. Und nicht mehr auf die Dinge die uns schmecken.

Das bedeutet jetzt nicht, dass wir nur noch Dinge zu uns nehmen, die uns nicht schmecken. Dass bedeutet auch nicht, dass wir unsere Essgewohnheiten komplett über den Haufen werfen müssen. Es bedeutet nur, dass wir uns umstellen müssen. Eine Umstellung der Ernährung muss auch nicht sofort und in einem Schritt vollzogen werden. Man darf sich auch langsam und Schritt für Schritt umgewöhnen.

Beispiels Zuckerverzicht im Kaffee:

Ich selbst habe zu den Personen gehört, die Ihren Zucker gern mit etwas Kaffee genossen haben. Ganz ehrlich, ich habe mehr Zucker als Kaffee genommen.

Wie bin ich hier vorgegangen?

Ich habe den Zucker im Kaffee langsam reduziert. Viele Jahre lang habe ich 4 Stück Würfelzucker in eine Tasse Kaffee getan. Ich mochte es einfach so richtig schön süß. Dass Zucker in der großen Menge weit weg von “einer gesunden Ernährung ist”, ist bekannt. Richtig gemerkt habe ich es aber auf der Waage. Somit habe ich begonnen, den Zucker pro Tasse Kaffee zu reduzieren. Erst 3, dann noch 2 und schließlich nur noch 1 Stück Würfelzucker pro Tasse.

Nach bereits 4 Wochen gar keinen Zucker mehr im Kaffee. Heute schmeckt mir der Kaffee ohne Zucker.

Du kannst Deinen Körper und auch Deine Geschmacksnerven umgewöhnen. So verhält es sich auch mit den Essgewohnheiten. Wichtig, vor allem bei Kindern ist es nicht einfach von heute auf morgen alles zu verbieten.

Biete Alternativen an. Erdbeeren, die auch süß sind.

Gurken- und Möhrensticks vor dem großen Teller Spaghetti.

Den Apfelsaft mehr und mehr mit Wasser verdünnt.

 

Bewegung lenkt ab und kurbelt die Fettverbrennung an.

Je kleiner du bist, desto weniger Kalorien hast du pro Tag zur “Verfügung” wenn du abnehmen willst.

Der Schlüssel zu einem leckeren und satten Leben ist Bewegung.

Je mehr du dich bewegst, desto mehr kannst du essen und dir und euch auch hin und wieder kleine Sünden erlauben.

Kindern macht die Bewegung ausßerdem Spaß, es kommt weniger Langeweile auf, die widerum mit Essen gefüllt wird und sie entwickeln ein gutes Körpergefühl.

Geschrieben von Ella

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Wir alle kenne das… die Kinder sind quengelig, der Tag war lang und der Frust wird immer größer. Das Gefühl “ich habe keine Zeit mehr für mich?” und “wer bin ich überhaupt?” werden immer größer. Was mir geholfen hat, war mein eigenen Blick von außen. Das reflektieren unserer Zeit und damit auch das auffinden von mehr Zeit für mich (und das mit drei Kindern).

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