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Mama goes Fit oder: Auf die Matte fertig, los!

Yoga und ich, eine Liebe in drei Akten. Schon während meines Studiums fing ich mit Yoga an. 

Nach unserem Umzug in den Taunus und der Geburt unseres  ersten Sohnes, brauchte ich beim Sport mehr Action und das Thema Yoga war wieder vom Tisch.

In der zweiten Schwangerschaft wollte ich dem Thema noch mal eine Chance geben und ging in einen Schwangerschafts-Yoga Kurs. Ich entdeckte die Liebe wieder, mit Baby war ein regelmäßiger Besuch aber nicht mehr drinnen.

Es folgte ein weiterer Yoga Kurs und der Wunsch mehr Yoga zu praktizieren wurde größer. Doch leider scheiterten regelmäßige Teilnahmen an 

  • Kind krank
  • Mann krank 
  • kein Babysitter

Die Lösung für mich war eine Online-Yoga-Klasse für Anfänger. Doch bevor ich dir erzähle, wie das funktioniert, ein kleiner Überblick über die verschiedenen Yoga-Stile.

Yoga Stile im Überblick

Hatha Yoga

Hatha Yoga ist der Klassiker unter den Stilen. Beim Hatha Yoga werden eine Reihe von Asanas (Haltungen) eingenommen. Die Übungen stärken Muskeln und Körper und helfen dem Geist mal zur Ruhe zu kommen. Ich bin ein großer Hatha Yoga Fan und praktiziere es zu Hause sehr gerne.

Vinyasa Flow

Die Yoga-Übungen sind etwas schneller als beim klassischen Hatha Yoga. Wer auch beim Yoga etwas mehr Action braucht, dem sei der Vinyasa Flow sehr ans Herz gelegt.

Yin Yoga

Wenn ich mich sehr steif fühle (nach einer langen Baby-Nacht etwa) dann hilft mir Yin Yoga dabei meine Bänder und Sehnen zu dehnen. Die Übungen werden beim Yin Yoga über mehrere Minuten lang gehalten. Atmung ist natürlich auch hier der Schlüssel zur Entspannung.

Kundalini Yoga

Mir persönlich ist Kundalini Yoga zu langweilig. Wer aber die Stopptaste in seinen Gedanken sucht, dem kann Kundalini Yoga helfen. Beim Kundalini Yoga geht es mehr um die Atmung und es soll Durchhaltevermögen aufbauen. Kein Wunder also, dass Kundalini Yoga häufig in der Geburtsvorbereitung seinen Platz findet.

Jivamukti Yoga

Musik, Atmen, Singen und Meditieren –  so lässt sich Jivamukti Yoga wohl am ehesten beschreiben. Es macht Spaß und es ist etwas “lauter” als die anderen Yoga-Stile.

Bikram Yoga

Wer es heiß mag, der wird Bikram Yoga lieben. Bei 40 Grad Raumtemperatur und 40 Prozent Luftfeuchtigkeit kommt auch die letzte Frostbeule ins schwitzen. Es soll für eine bessere Entgiftung sorgen und stärkt deinen Rücken. 

 

Yoga Outfit: Egal ob für Zuhause oder fürs Studio

(c) F8 studio/ shutterstock.com

Das beste am Sport ist doch, dass man (also Frau) mal wieder shoppen gehen kann :-). 

Jetzt kann man Yoga sicher auch in einem normalen T-Shirt und einer Joginghose machen (habe ich am Anfang zu Hause auch so gemacht). Spätestens wenn man aber mal eine Seasson im eigenen Garten oder auf dem Balkon macht, erweist sich richtige Yoga-Kleidung als extrem lohnenswerte Investition.

Denn der Nachteil eines normalen T-Shirt ist meist schnell gefunden. Dann nämlich, wenn das Shirt beim herabschauenden Hund am Hals hängt und der Bauch deutlich zu sehen ist. 

Daher habe ich mir 

Meine aktuellen Klamotten habe ich bei Amazon bestellt. Wenn du etwas Zeit hast, dann schau regelmäßig bei Tshibo vorbei, die haben immer mal wieder tolle Yoga Kleidung im Sortiment 

 

Ich habe mich aktuell für diese Yogamatte entschieden und bin damit sehr zufrieden.*

Yogamatte und anderes Zubehör

Da ich gerne zu Hause auf die Matte steige, habe ich inzwischen auch einiges an Yoga Zubehör. Wenn du also vor hast nur im Studio zu praktizieren, brauchst du diese Dinge erst mal nicht. 

Wenn du auch zu Hause ein wenig Yoga praktizieren willst, wirst du zumindest nicht um die Yoga-Matte umher kommen. Sie bieten dir mehr Halt, federn aber auch ein wenig ab und machen das Training körperschonend.

Meine aktuelle Yogamatte ist aus Kunststoff. Deshalb ist sie länger haltbar und rutschfest.

Es gibt aber auch Matten aus natürlichen Materialien wie Jute, Kork oder auch Schurwolle.

Neben den eher “klassischen” Yoga Sachen gibt es noch ein paar Dinge, die du als Anfänger vielleicht noch nicht kennst. 

 

Der Yoga-Block hilft vor allem Anfänger oder bei neuen Übungen. Er verlängert die Arme, unterstützt den Rücken oder hilft den Nacken zu entspannen.

Für eine bessere Dehnung, habe ich mir dn Yoga Gurt besorgt. So kann ich auch Asanas machen, die ich ohne Hilfsmittel nicht schaffen würde. Einfach, weil ich noch nicht so gelenkig bin wie die Damen und Herren auf Youtube :-).

Speziell nach den Schwangerschaften hatte ich große Probleme mit den Bandscheiben und dem Ischiasnerv. Das Yogakissen hat mir dabei geholfen, den Rücken zu entspannen. Inzwischen bin ich wirklich schmerzfrei geworden. 

Ich bin kein großer Fan von Raumdüften und Kerzen, daher habe ich das einfach nicht. Was ich mir inzwischen besorgt habe, ist eine Auswahl von passender Musik. Wer es aber gemütlicher haben mag, der kann den Raum natürlich noch mit anderen Yoga-Accessoires verschönern.

 

Yoga für Anfänger – mein Rat für den Einstieg

Wenn du noch nie auf der Matte warst, dann such dir ein gutes Yoga-Studio in der Nähe. Die meisten Anbieter haben entweder Klassen mit einer gewissen Länge oder 10er Karten im Angebot. Trotz allem Enthusiasmus den du jetzt vielleicht verspürst, nutzte auch die oft kostenlosen Probestunden. Finde erst mal heraus, was genau du magst und auch die Chemie im Kurs sollte passen.

Wenn du “dein” Yoga gefunden hast, kannst du die Übungen auch zu Hause machen. So mache ich es inzwischen.

Da ich leider dazu neige einzelne Übungen zu vergessen, habe ich mir einen Onlinekurs dazu gekauft.

Aktuell trainire ich mit dem Kurs von Andrea Scodurch zu Hause. Denn (vielleicht hast du es schon in meinem Beitrag Mama goes fit gesehen) ich kämpfe noch mit dem einen oder anderen Babykilo und nutze Yoga auch um Muskel aufzubauen und meinen Problemzonen wieder Bikini-Fit zu bekommen. Das beste: Der Kurs kostet weit weniger als die 10er Karte im Studio 🙂

Und, hat dich das Yoga-Fieber schon gepackt? Was machst du am liebsten? Und wo? Verrate es mir in den Kommentaren!